[:de]Tour de Fesch 2018 – So schaut’s aus![:]

[:de]Es ist wieder soweit – die Tour de Fesch wartet auf uns!

Auch heuer starten wir wieder das gemeinsame Abenteuer Wien-Villach. Same procedure as last year: Alle bringen ihr Gepäck selbst mit (Satteltasche, Rucksack, whatever makes you happy), wir fahren mit gemütlichem Pace in der Gruppe. Damit den Wiederholungstätern nicht langweilig wird, haben wir heuer die Strecke leicht verschärft und die letztes Jahr ausgelassene Nockalmstraße auch mit ins Programm genommen. Aber dazu später. Zuerst die Hard Facts:

  • Was? Tour de Fesch ist eine gemeinsame Ausfahrt über drei Tage, kein Rennen. Wir leiden gemeinsam, aber haben auch Spaß gemeinsam. Der langsamste Teilnehmer (aka ich) bestimmt das Tempo, auf jedem Berg wird zusammengewartet. No offense, die Tour de Fesch ist nix für Über-Ehrgeizler 🙂
  • Wann? Wir starten am 6.7. in Wien, geplanter Treffpunkt 08:30 am Wiental-Radweg Höhe Schloss Schönbrunn. Riding Days: 6., 7. und 8. Juli. Ankunft in Villach am 8.7. nachmittags. Danach individuelle Heimreise (Villach-Wien per Zug bietet sich an) oder gleich Urlaub am Ossiacher See anhängen.
  • Wie? In drei Tagesetappen. Tag 1 Wien – Mariazell. Tag 2 Mariazell – Sölktal. Tag 3 Sölktal – Villach. Pro Tag sind das plusminus 150km, mit den meisten Höhenmetern an Tag 3, sonst wärs ja langweilig. Übernachtungen in rad-freundlichen Pensionen unterwegs. Wir machen ausreichend Verpflegungs-Stops, je nach Bedarf wird beim Billa oder dem Wirten eingekehrt.
  • Womit? Trikoterie-Trikots sind Pflicht. Nein, im Ernst, wir freuen uns über jedes unserer Trikots das mitfährt, aber es ist natürlich kein Must-Have. Teilnehmer_innen bekommen ab der Anmeldung 10% Discount und nette Kombipreise auf alle Einkäufe bei uns.

 

Dabei? Einfach ein Mail an office@trikoterie.at schicken und los geht’s. Mitfahren kostet nichts außer gute Laune, Schweiß und Verpflegung/Unterkunft.

 

Die Strecke. Tadaaaa – hier ist sie: wir starten heuer Richtung Westen, übers schöne Mariazeller Land, Nationalpark Gesäuse, Liezen/Ennstal, Sölktal und Sölkpass und dann mit der Möglichkeit für eine Abkürzung über die Nockalmstraße Richtung Feldkirchen. Die letzten km gehts mit letzter Kraft bergab Richtung Villach.

Link zu Strava: https://www.strava.com/routes/12863882

 

Die Strecke ist zu 90% fix, wir nehmen aber sehr gerne Feedback entgegen falls einzelne Teile optimierbar sind, wir fahren die Strecke zum ersten Mal 🙂

Wir freuen uns schon sehr auf das heurige Abenteuer – Mitte Juni wird es ein Get-Together mit allen Teilnehmer_innen geben um die Details zu klären. Stay tuned!

Disclaimer:

  1. die Tour de Fesch ist keine “organisierte Radreise”, sondern eine gemeinsame Ausfahrt mit bekannten und unbekannten Gesichtern. Alle Teilnehmenden handeln auf eigene Gefahr, es gibt kein Begleitfahrzeug und keine Extra-Versicherung. Dafür ist die Teilnahme auch gratis, nur Übernachtung/Verpflegung sind individuell vor Ort zu zahlen, und das eine oder andere Bier fürs Team Trinkoterie.
  2. Wir sind freundliche, hilfsbereite Leute und erwarten das auch von unseren Mitfahrer_innen. Wir unterstützen uns gegenseitig und nützen die Vorteile einer Gruppenfahrt: Windschatten geben, vorne abwechseln, motivierende Worte falls jemand mal einen Hänger hat. Wir richten uns immer nach dem Langsamsten, da gibt es keine Ausnahmen. Es geht ums gemeinsame ankommen, nicht ums schnelle finishen – letztes Jahr hatten wir einen Schnitt von knapp 24km/h bei weit weniger Höhenmetern. Just for Info 🙂
  3. Es gilt natürlich die StVO. Rennrad/Crosser mit Straßenreifen, Helm, Ersatzteile/Schläuche, Licht vorne/hinten, Verpflegung etc sind Voraussetzung.
  4. Es wird unterwegs hin und wieder fotografiert und/oder gefilmt werden. Alle Teilnehmer_innen erklären sich damit einverstanden, dass Fotos und Videos von ihnen auf der Website und den diversen Social Media Kanälen von Trikoterie veröffentlicht werden. Wenn du gerne mit einer guten Kamera mitfährst und selber Fotos machst, freuen wir uns sehr!
  5. Am allerwichtigsten: Spaß haben, Motivation mitbringen und immer Lächeln 🙂

 

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[:de]Malle ist nur einmal im Jahr![:]

[:de]Es ist also wieder soweit. Mallorca ruft. Was für nicht rad-affine Leute nach Saufen, Saufen und Saufen klingt, ist für die Rennradler-Fraktion eine der Traumdestinationen Europas. Weil: dramatische Straßen, ideales Wetter in der Off-Season und perfekte Infrastruktur.

2016 gab es einen ersten Versuch eines Trainigslagers auf Mallorca. Damals noch als Randerscheinung eines Sauf-Urlaubs (ja, auch Team Trinkoterie ist fleißig) konnten wir eine erste Vorahnung dessen erschnuppern, was Malle abseits von Schinkenstraße und Magaluf zu bieten hat. Damals musste eine Sa Calobra-Runde und ein Ausflug nach Cap Formentor reichen, aber es war klar, dass man hier nochmal herkommen wird. Mit weniger Sangria und mehr Höhenmetern. Das Hotel in Port Pollenca war auf Anhieb ein Glückstreffer, Lage ideal, Rad-Verleih direkt in der Anlage mit feinem Canyon-Gerät. Darauf konnte man aufbauen.

2017 also dann der erste echte Trainingsausflug. Zeitlich gesehen für Hitzköpfe wie mich  besser gewählt, Anfang Oktober mit rund 25 Grad entspricht mir definitiv mehr als Ende Mai mit gefühltem Backofen rundum. Wieder in Port Pollenca eingecheckt, Räder ausgefasst und 4 Tage Trainingsregime: Aufstehen, Frühstück, Radfahren, ein schnelles Bier, Abendessen, ein paar langsame Bier, Schlafen. Rinse & repeat.

Die Trikoterie-Familie on the road

 
Tag 1: Zum Aufwärmen gleich mal Sa Calobra. The one and only. Zurecht eine der “10 Roads you have to ride as a cyclist”-Strecken, ohne wenn und aber. 9,4km, durchschnittlich 7,4% Steigung, eine Stichstraße vom Berg runter in eine Bucht, zuerst abfahren, dann alles wieder retour. Beginnend mit der berühmten 270°-Krawattenknopf-Kurve windet sich die Straße den Berg hinab, mit anfangs steilen Serpentinen, die sich immer mehr im Wald verlieren, bis sich am Fuße der Straße der Blick zur Bucht öffnet. Und dann das ganze retour wieder hinauf.

Sa Calobra – immer wieder ein Genuss

 
Ein Traum – wäre da nicht der Verkehr. Kolonnen von Bussen schieben sich träge bergab und bergauf, und wehe es begegnen sich zwei Busse in einer engen Kurve, dann heißts ganz schnell Stillstand. Kleiner Wermutstropfen, tut dem eindrucksvollen Erlebnis aber keinen Abbruch.

Tag 2: die Königsetappe. Nach dem Eingrooven wartet am zweiten Tag die Königsetappe unseres Ausflugs, gleich drei Gipfel werden einkassiert: Orient, Soller, Puig Major. Während Nummer eins und zwei den mittelmäßig Berg-erfahreren Wiener Flachland-Fahrer noch nicht erschaudern lassen, kann es Nummer drei gleich so richtig. 6,2% durchschnittliche Steigung wären per se ja nicht das Problem, aber das Ganze auf 14km ist halt dann doch nicht nix, vor allem wenn man schon zwei Bergaln in den Beinen hat. Die Psyche ist vor allem gefragt, man zwingt sich nicht ständig auf den Garmin zu starren und die verbleibenden Kilometer fassungslos zu zählen.

Col de Soller zum Aufwärmen

 
Aber nachdem man den Tunnel am höchsten Punkt der Straße durchfahren hat, weiß man warum man sich das antut – traumhaftes Panorama, traumhafte Straßen rund um den Stausee Gorg Blau und allgmeine Erleichterung, die einen fast vergessen lässt, dass man hier nahe militärischem Sperrgebiet unterwegs ist.

Tag 3: Reverse it. Nachdem wir die Tankstelle am Col de Sa Batalla (7,9km, durchschnittlich 5%) schon wie gefühlt hunderte andere RadfahrerInnen auch als Snack-Station liebgewonnen hatten, beschlossen wir sie noch einmal von der anderen Seite her anzufahren. Den Col de Femenia erreichen wir über schöne Nebenstraßen von Pollenca, erfreulich wenig Verkehr und eine Gruppe sich gegenseitig anfeurnder Engländer am Rad machen die doch auch 7,7km mit knapp 6% Steigung zum Vergnügen. Nach einem kurzen Abstecher zum Kloster in Lluc gehts über ein paar Wellen auch schon wieder retour – obwohl die Beine schon müde sind, legen wir noch einen kleinen Umweg durch die Sumpflandschaft hinter Alcudia ein.

Tag 4: Einmal mit Aussicht, bitte. Der Klassiker steht am Programm: Cap Formentor. Auch beim zweiten Mal fahren kriegt man den Mund kaum zu vor Staunen über die Schönheit der Küstenstraße. Gleich nach Port Pollenca geht es mit dem kleinen Anstieg zum Col de la Creueta (3,7km, 5%) bergauf, der erste tolle Blicke aufs Meer offenbart. Spätestens nach dem kurzen Flachstück im Landesinneren bekommt man den Mund aber nicht mehr zu: mal links, mal rechts öffnen sich dramatische Blicke auf schroffe Felsküsten und ein unglaublich blaues Meer. Einmal Augen zu und durch den kurzen Tunnel, dann durch die anstehenden Auto-Kolonnen gekämpft und schon ist man am Leuchtturm von Formentor angekommen.

What a view!

 
Retour genießen wir die Aussicht nochmal, nehmen durch den Tunnel nochmal allen Mut zusammen und gönnen uns abschließend ein Club Sandwich bei Tolo’s in Port Pollenca – wo Räder und Jerseys von Team Sky uns daran erinnern, dass wir doch eher zu den langsamen Gästen dieser Rennrad-verrückten Insel gehören.

“Mallorcas perfect roads”. So stands am Cover vom Cycling Magazine, das in einem der vielen Rad-Cafés auflag, in denen wir uns unterwegs mit Kuchen und Cortado versorgt haben – und das triffts auf den Punkt. Die Straßen auf Mallorca sind einfach perfekt. Aussicht, Belag, respektvolle andere Verkehrsteilnehmer, immer freundlich grüßende MitradlerInnen – nicht einmal der Gedanke daran, dass daheim der grantige Herbst und somit das endgültige Ende der kurz/kurz-Saison wartet, vermag die Stimmung zu trüben. Wie heißts beim großen Lyriker Johnny Däpp? “Alles egal, ich will Malle zurück” – wir sehen uns 2018!

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Die Styles. Die Designs. Die Schöpfungen.

Wir nützen das herbstliche Wetter. Statt Radfahren ist Bloggen angesagt. Nach und nach präsentieren wir in den kommenden Tagen und Wochen die fünf Trikot-Designs im Detail. Wir wollen euch getreu dem Leitspruch von Trikoterie “…gestaltet von Wiener Illustratoren und Künstlerinnen…” die Menschen, die hinter den Designs stehen, ein bisschen näher vorstellen.

Kleine Interviews zu den Themen Inspiration, kreativem Prozess und dem Radfahren an sich stehen am Programm – weil wir als Trikoterie finden ja dass es viel zu oft untergeht, wer eigentlich hinter dem Design von Sportbekleidung steht. Also die Menschen. Was hat sich die Designerin eigentlich dabei gedacht? Warum blau und nicht gelb? Und wie ist der Zugang des Grafikers zum Radfahren an sich?

All diese Fragen wollen wir in den nächsten Blogeinträgen beantworten – damit sich die Trikoterie-Trikots noch mehr nach kleinen Kunstwerken anfühlen 🙂

Choose your colour!

Der Anfang ist gemacht, die Entscheidung getroffen – Trikoterie wird was. Trikoterie soll aber nicht nur ein Online-Shop werden, sondern auch eine Plattform für diejenigen, die ihre Designs in Trikots verewigen. Für die Saison 2016 wurden 5 DesignerInnen ausgewählt, die allesamt einen näheren oder weiteren Konnex zum Thema Radfahren haben – auch aus dem Grund, die unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema zum Ausdruck zu Bringen. Schließlich erleben wir alle Radfahren unterschiedlich – sei es auf die gemütliche Cruising-Variante, das Stadtgeflitze von A nach B oder die beinharte Jagd nach den Strava-KOMs.

So ergeben sich 5 unterschiedliche Farben- und Formensprachen, die ihre eigene Geschichte erzählen. Die Inspiration zum jeweiligen Design wollen wir euch nicht vorenthalten, bei allen Trikots lassen wir die Illustratorin oder den Künstler zu Wort kommen. Vielleicht ein bisschen hoch gegriffen, aber wir wollen Trikoterie auch als eine Art Galerie verstehen – und auch dort fragt man sich manchmal: “Was hat sich die wohl bei dem Bild gedacht? Warum hat er diesen Stil gewählt, warum die Linie dort gesetzt?” Das wollen wir dadurch ein wenig beantworten. Mit einem Trikot verbindet man ja oft auch ein Erlebnis, warum soll das Design nicht auch seine eigene Geschichte haben…

Trikoterie soll auch ein offenes Projekt bleiben, wir sind immer auf der Suche nach frischen Ideen, Inputs und Vorschlägen für Kollaborationen – die Trikot-Kollektion soll wachsen und gedeihen! Feel free to get in touch, wir freuen uns!

 

Der Anfang vom Ende…

…der Fahrradtrikots, die einem selber peinlich sind. Kennt man doch. Man fängt mit dem Radfahren an, besorgt sich ein erstes Rennrad – eh schon viel zu teuer – und kommt dann drauf, dass es mit dem Rad alleine noch lange nicht getan ist. Schuhe, Pedale, Helm, Hose, Base Layer, Armlinge, Beinlinge, Regenjacke, hunderte Energieriegel und Gels, Schläuche, Werkzeug, endlos. Und dann die Trikots. Na klar, kann man online hübsche bestellen – aber die bezahlt man dann auch entsprechend. Und beim Sportgeschäft ums Eck ist die Auswahl meistens nicht gerade das, was man unter “stylish” versteht. Aber man kauft es dann halt trotzdem. So gings uns auch.

Aber irgendwie auch ärgerlich – gibt es keine schicken, irgendwie besonderen Trikots in guter Qualität zu kaufen? Nicht so wirklich. Aus einer Laune heraus entstand dann die Idee, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Selbst aus dem Kommunikations- und Design-Bereich kommend war es naheliegend, Trikoterie nicht nur als “selber machen” anzulegen, sondern genauso befreundeten Künstlerinnen, Illustratoren, Designerinnen, Gestaltern die Möglichkeit zu geben, sich zu verwirklichen und Trikots zu gestalten.

So sind 5 Designs entstanden, die alle auf ihre Art einzigartig sind, Persönlichkeit haben und nur heuer erhältlich sein werden. Ist Trikoterie erfolgreich, wollen wir die Marke weiterführen und nächste Saison mit neuen, frischen Designs wieder durchstarten – aber das liegt ganz in euren Händen bzw. euren Wadeln. Trikoterie soll eine Plattform für Design werden, nur eben nicht am Papier, sondern am Trikot.