Lazer – Klassische Farben, moderne Linien

Wie versprochen wollen wir euch die einzelnen Trikots und die nicht weniger feschen Köpfe in einer Reihe von Blogeinträgen vorstellen. Den Anfang macht Max Schulmeister, der Gestalter des Trikots Lazer. There you go, Max!

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Trikoterie: Du hast Lazer gestaltet, eine neue Interpretation des klassischen gelben Trikots, was war für dich die Inspiration für dieses Jersey?
Max: Hauptsächlich das allseits gejagte gelbe Trikot und ein sehr bekanntes Foto vom besten der besten – Eddy Merckx, von dessen Radschmiede ich übrigens auch einen Flitzer mein Eigen nennen darf.

Gabs Herausforderungen bei der Gestaltung, war das das erste Mal, dass du ein Trikot gestaltet hast?
Das war das erste Mal und die Herausforderung war eigentlich eine klare Linie zu finden und sich nicht zu verlieren. Ich habe viel probiert und bin am Ende wieder beim Anfang gelandet.

What does cycling mean to you?
Freiheit.

Wie bist du zum Radfahren gekommen?
Durch meinen Dad, der noch viel verrückter ist als ich und mich auch heute noch in Grund und Boden fährt.

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Your best cycling experience?
Als Kind bin ich um den Neusiedlersee gefahren, irgendwie bleibt mir das immer in Erinnerung.

Was fährst du für Radln?
In der Stadt meine Gazelle Champion Mondial, fühlt sich an wie ein Teil von mir sobald ich mich drauf setze. Wenn ich mich dann doch mal wieder dazu entschließe “ernsthaft” radzufahren ist immer noch das alte Eddy Merckx von meinem Vater die erste Wahl.

Du bist als Grafiker und Web-Designer selbständig tätig. Stell mal deine sonstige Arbeit vor!
Ich arbeite als Grafik-Designer mit den Schwerpunkten Screendesign und Typografie. Eigentlich mache ich alles gerne, außer illustrieren, das liegt mir gar nicht. Ab und zu entschließe ich mich auch kleinere Web-Projekte selbst zu programmieren. Am Ende des Tages bin ich aber froh, wenn ich runter in meine Werkstatt kann, um das nächste Vintage Bike hübsch herzurichten.

Was für Projekte stehen als nächstes an?
Hoffentlich, demnächst mal weniger… hab aufgehört zu versuchen es mir zu merken, das steht irgendwo in der Notes App.

Danke fürs Gespräch und dein fesches Design!
Easy, ich steh voll drauf. Ride tight!

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Der Anfang vom Ende…

…der Fahrradtrikots, die einem selber peinlich sind. Kennt man doch. Man fängt mit dem Radfahren an, besorgt sich ein erstes Rennrad – eh schon viel zu teuer – und kommt dann drauf, dass es mit dem Rad alleine noch lange nicht getan ist. Schuhe, Pedale, Helm, Hose, Base Layer, Armlinge, Beinlinge, Regenjacke, hunderte Energieriegel und Gels, Schläuche, Werkzeug, endlos. Und dann die Trikots. Na klar, kann man online hübsche bestellen – aber die bezahlt man dann auch entsprechend. Und beim Sportgeschäft ums Eck ist die Auswahl meistens nicht gerade das, was man unter “stylish” versteht. Aber man kauft es dann halt trotzdem. So gings uns auch.

Aber irgendwie auch ärgerlich – gibt es keine schicken, irgendwie besonderen Trikots in guter Qualität zu kaufen? Nicht so wirklich. Aus einer Laune heraus entstand dann die Idee, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Selbst aus dem Kommunikations- und Design-Bereich kommend war es naheliegend, Trikoterie nicht nur als “selber machen” anzulegen, sondern genauso befreundeten Künstlerinnen, Illustratoren, Designerinnen, Gestaltern die Möglichkeit zu geben, sich zu verwirklichen und Trikots zu gestalten.

So sind 5 Designs entstanden, die alle auf ihre Art einzigartig sind, Persönlichkeit haben und nur heuer erhältlich sein werden. Ist Trikoterie erfolgreich, wollen wir die Marke weiterführen und nächste Saison mit neuen, frischen Designs wieder durchstarten – aber das liegt ganz in euren Händen bzw. euren Wadeln. Trikoterie soll eine Plattform für Design werden, nur eben nicht am Papier, sondern am Trikot.