The Sweats – Ästhetik aus Schweiß

Nummer drei unserer feschen Trikots, die wir euch näher vostellen wollen, ist The Sweats von Zahra Shahabi – in unserem kleinen Interview verrät sie uns, warum Schweiß etwas schönes, gestalterisches ist.

(C) Philipp Forstner

Trikoterie: Du hast The Sweats gestaltet, ein einzigartiges Trikot, gezeichnet aus Schweiß, Mühe und Anstrengung. Was war für dich die Inspiration für dieses Jersey?

Zahra: Das Trikot unternimmt den Versuch, eine synthetische Brücke zwischen visuellen und olfaktorischen Stimulationen zu schaffen. Die körpereigenen Flecken, die von Mühe und Anstrengung entstehen werden hier als Inspiration aufgenommen. Die rauschenden Gefühle nach eigenen Bestleisungen flimmern uns auch vor Augen. Schwitzen ist das natürlichste auf der Welt.

Gabs Herausforderungen bei der Gestaltung, war das das erste Mal, dass du ein Trikot gestaltet hast?

Jep, mein erstes Jersey. Schwierig war, sich für nur einen Entwurf zu entscheiden und es durchziehen.

Was ist für dich Radfahren?

Freiheit und Selbstständigkeit. Wenn ich Radfahre, dann muss ich mich auf niemanden verlassen.

Wie bist du zum Radfahren gekommen?

Mein Papa hat mir als ich noch ganz klein war Radfahren im Garten beigebracht.  Wir sind manchmal in Canterbury rumgefahren. Das waren die besten Erinnerungen für mich. Als Studentin in London bin ich dann richtig reingekippt. Zuerst bin ich oft mit den Öffis gefahren oder zu Fuss gegangen. Es war wirklich mühsam, mehrere Sachen an einem Tag zu planen, weil es immer so lang gebraucht hat, von A nach B zu kommen. Mein erstes Rennrad hat dann alles verändert. Plötzlich war ich schneller an meinem Ziel und habe noch dazu neue Orte und Wege entdeckt!

Dein schönstes Radfahrerlebnis?

Einmal bin ich unterwegs, von der Vornacht verkatert vom grössten Sommersturm überfallen worden. Der Regen hat mir so fest ins Gesicht gepeitscht, so dass ich das Gefühl hatte, zu ertrinken. Es fühlte sich an, als würde ich unter Wasser fahren.

Was fährst du für Radln?

Ein Moser Rennrad mit Stahlrahmen.

Du bist unter Z vom Kollektiv Molch bekannt. Stell mal deine sonstige Arbeit vor!

Ich bin eine postdiziplinäre Designerin und Künstlerin im praktischen Bereich der kommerziellen und nichtkommerziellen, spekulativen Kommunikation. Manchmal bin ich im Freien und male mit Boicut eine Wand, wie gerade eben in der Theresianumgasse. Dann wiederum sitze ich vor dem Computer und arbeite gemeinsam mit meinem Kollegen Thomas Felder unter anderem an Weblösungen. Alleine mache ich auch viel Grafik Design im Fahrradbereich, zum Beispiel für Trikoterie oder Veletage.

Was für Projekte stehen als nächstes an?

Der offizielle Launch von Molch, danach gehts zur Art Basel in Miami.

Hey, danke für das Gespräch!
Gerne ihr Freaks!

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