Wie jetzt, fesch?

Fahrrad-Trikots sind pure Funktionskleidung. Form follows function. Drei Taschen am Rücken für das notwendige Kleinzeug auf der Radtour: 1. Tasche Smartphone, 2. Tasche Schlauch und Werkzeug, 3. Tasche Müsliriegel und das Energie-Gel für den Notfall. Ein durchgehender Reißverschluss zum leichten An- und Ausziehen. Bisschen was reflektierendes, falls es mal später wird. Und vielleicht noch ein kleines Extra-Fach für Geld und Schlüssel. Fertig. Wie das ganze aussieht, ist ja Nebensache, ich musss es beim Fahren ja selbst nicht anschauen.

So dachte ich die ersten Jahre am Rennrad. Aussehen – nebensächlich. Fahrende Litfaß-Säule, here we go. Aber irgendwann, wenn man doch einen ästhetischen Anspruch hat, geht das nicht mehr ganz so gut. Mit den ersten erklommenen Gipfeln kommen die ersten Gedanken über den eigenen Style am Rad. Man will ja nicht ausschauen wie alle anderen. Und die Suche beginnt. Wirds einfärbig dunkel, mit kontrast-farbenen Socken? Oder doch was verrückteres? Alles nicht so befriedigend, viel zu oft gesehen. Zwar auch fesch, aber nicht das was mir so wirklich taugt.

Was bedeutet also für uns “fesch”? Der Duden sagt dazu: “hübsch, flott, sportlich aussehend” – und das trifft es auf den Punkt. Trikoterie will anders, einzigartig und sportlich sein – aber ohne die klare Linie, die klassische Eleganz des Rennrades aus den Augen zu verlieren. So sind fünf Trikot-Designs entstanden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber doch einen verbindenden Aspekt haben: die vom Radsport inspirierte Linienführung, das “Altbekannte” neu und frisch gedacht. Das ist für uns “fesch” – sei mutig, aber respektiere den Sport und seine Wurzeln, ohne sie allzu ernst zu nehmen.

Wir machen kein Retro, wir lassen uns inspirieren und denken weiter – vom Trikot über die Flasche bis zum Kapperl ist jedes Teil für sich einzigartig, bleibt aber erkennbar ein Teil der Trikoterie-Familie. Genießt es!

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