Wind – so fresh und schon ein Klassiker

Nummer fünf unserer feschen Trikots, last but not least, ist “Wind” von Ole Hofmann. In den folgenden Zeilen erzählt uns der bekannte Wiener Illustrator und Grafikdesigner, was es beim Radln mit dem Wind so auf sich hat – viel Spaß!

Trikoterie: Du hast Wind gestaltet, ein Trikot mit klaren Linien und spannenden Farbkombinationen. Was war für dich die Inspiration für dieses Jersey?

Ole: Was Fahrradtrikots anbelangt, mag ichs einfach. Das Trikot muss zur klassischen schwarzen Hose passen. Die beiden Farben Blau und rot sind ein zeitlose, fast immer funktionierende Kombination, wahrscheinlich auch einfach meine Lieblingsfarbkombi. Der Wind ist beim Radfahren, am Rennrad, immer Thema. Er kühlt einen, er lässt einen verzweifeln. Im Windschatten freut man sich über seinen Vordermann. Daher gibts die kleinen Details am Trikot auch nur hinten. Wenn man gemeinsam unterwegs ist, sieht man seine KameradInnen selten von vorne.

Gabs Herausforderungen bei der Gestaltung, war das das erste Mal, dass du ein Trikot gestaltet hast?

Es war das erste mal, ja. Schwierig war natürlich die Gestaltung eines dreidimensionalen Objekts im zweidimensionalen Raum am Schirm… Wie das Ding dann auch am Körper wirkt und so… Aber prinzipiell hab ich mir das ganze ein bissl leichter gemacht, in dem ich vor allem mit Farbe und nicht so viel mit Form gearbeitet hab.

Was ist für dich Radfahren?

In erster Linie ist es für mich relativ unspannend – die effektivste Methode in der Stadt von A nach B zu kommen. Dann sind es Bewegung, Freiheit und natürlich auch ein bisschen der ganze Tamtam rund ums Radfahren. Als generell visuell interessierter Mensch achte ich auf Trikots, Rahmenfarben, Typografie auf Rädern. Und das eigene Tempo bestimmen – in der heutigen Zeit – hat dann irgendwie auch was Therapeutisches wenn man so will 😉

Wie bist du zum Radfahren gekommen?

Vor allem durchs Fahren in der Stadt. Dann ein bisschen Fixie. Und generell über das Interesse an Fahrradrennen, natürlich Tour de France, irgendwann selber zum Rennradfahren gekommen.

Dein schönstes Radfahrerlebnis?

Die ein, zwei Alleycats die ich mitgefahren bin, waren schon ziemlich coole Erlebnisse. Und das erste „Rennen“, der Gran Fondo im Frühling, war eigentlich erlebnistechnisch auch ein echter Hammer.

Was fährst du für Radln?

Ich fahr zwei 70er/80er Räder. Auch da gefällts mir klassisch. Ich bin kein Technik-Nerd. Mein Renner ist ein D’accordi Stahrahmen, der neu lackiert und aufgebaut wurde zum zeitgenössischen Rennrad. Mein Stadt- und Allrad ist ein Wilier Stahlrahmen, der recht gemütlich mit leicht britischen Flair zu fahren ist.

Du arbeitest mit deinem Studio Beton. Stell mal deine sonstige Arbeit vor!

Wir machen bei Beton ziemlich gradaus Grafik Design. In erster Linie also Arbeit am Papier, Plakat- Magazin- und Buchgestaltung, und halt immer wieder ein bissl Web.

Was für Projekte stehen als nächstes an?
Was genau kommt möcht ich gar nicht sagen, weil das meiste zukünftige noch nicht spruchreif ist… aber vielleicht wirds ja wieder mal ein Fahrradtrikot 😉

Hey, danke für das Gespräch!
War mir ein Vergnügen, wir sehen uns auf der Insel!

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